Was kostet eine Website in Deutschland? (2026)
Drei Wege, drei Preisklassen. Die Frage ist nicht, welcher Weg „günstiger“ ist, sondern was am Ende dabei rauskommt.
Baukasten (Wix, Squarespace, Jimdo)
Ab 0–30 € im Monat. Sie bauen selbst, mit Vorlage. Realistisch: ein bis zwei Wochenenden Zeitaufwand, plus laufende Monatskosten auf unbestimmte Zeit. Grenzen bei Ladezeit, individuellem Design und technischem SEO sind schnell erreicht — die Vorlage bestimmt, was möglich ist, nicht Sie.
Freelancer
Zwischen 800 € und 4.000 € für eine Website mit 5–8 Seiten, je nach Umfang und Erfahrung. Fixpreis oder Stundensatz (meist 60–110 €/h in Deutschland). Der große Unterschied zum Baukasten: Code statt Vorlage, dadurch echte Kontrolle über Ladezeit und Struktur — aber auch größere Preisspanne, weil Qualität und Prozess stark vom Einzelnen abhängen.
Agentur
Ab etwa 5.000 €, meist deutlich mehr, mit Projektmanagement, Konzeption und mehreren beteiligten Personen. Sinnvoll bei komplexen Projekten mit vielen Stakeholdern. Für eine One-Page- oder Kleinunternehmen-Website oft mehr Overhead als nötig.
Was den Preis wirklich rechtfertigt
Nicht die Seitenanzahl, sondern drei Dinge: Ladezeit (jede Sekunde Verzögerung kostet messbar Conversion), mobile Bedienbarkeit (über 60 % des Traffics kommt vom Handy) und ob die Seite auf eine klare Handlung hinführt — Anfrage, Terminbuchung, Anruf. Ein technisch schnelles, klar strukturiertes 5-Seiten-Projekt bringt in der Praxis mehr Anfragen als ein aufwendiges 20-Seiten-Projekt ohne klaren Call-to-Action.
Konkrete Pakete mit festen Startpreisen für Selbstständige und kleine Unternehmen gibt es im Bereich Pakete auf der Startseite. Wir sitzen bei Biberach an der Riß und betreuen Kunden in ganz Oberschwaben und Deutschland — Erstgespräch und Übergabe funktionieren remote genauso gut wie vor Ort.