Website-Relaunch: Wann lohnt er sich wirklich?
Ein Relaunch ist kein Selbstzweck. Wenn die alte Seite Anfragen bringt, ist „sieht alt aus“ allein kein Grund für ein neues Projekt. Drei Signale sind das schon.
1. PageSpeed unter 50
Prüfbar in einer Minute mit dem PageSpeed Insights-Test von Google. Unter 50 auf mobil bedeutet: Ladezeiten jenseits von 3–4 Sekunden. Google selbst hat gezeigt, dass die Absprungrate zwischen 1 und 5 Sekunden Ladezeit um bis zu 90 % steigt. Wenn hier die Zahl schlecht ist, kostet jeder weitere Monat mit der alten Seite messbar Besucher, bevor sie überhaupt etwas lesen.
2. Kein klarer nächster Schritt für Besucher
Öffnen Sie die eigene Website auf dem Handy und stellen Sie sich vor, Sie kennen die Firma nicht. Ist in den ersten fünf Sekunden klar, was angeboten wird und wie man Kontakt aufnimmt? Wenn die Antwort „man muss erst scrollen und suchen“ ist, verliert die Seite an genau der Stelle Anfragen, an der sie eigentlich welche generieren sollte.
3. Die Seite passt nicht mehr zum Angebot
Neue Leistungen, neue Zielgruppe, neue Preisstruktur — aber die Website erklärt noch den Stand von vor drei Jahren. Das ist kein Design-Problem, sondern ein Informationsproblem: Wer die Seite liest, bekommt ein falsches Bild und fragt entweder gar nicht an oder erwartet etwas anderes, als tatsächlich geliefert wird.
Wenn keines der drei zutrifft
Dann lohnt sich eher ein gezieltes Update (schnelleres Hosting, überarbeitete Startseite, klarerer Call-to-Action) als ein kompletter Relaunch. Wie eine neue Seite je Ausbaustufe aussieht und was jeweils drinsteckt, zeigen drei Beispiele im Bereich Ausbaustufen.